gamescom-Previews: Namco Bandai

The Witcher 2, Enslaved, Majin und Inversion

Seite 4: The Witcher 2: Assassins of Kings - Preview
Das größte Highlight von Namco Bandai war der neuste Spross von CD Project Red: The Witcher 2: Assassins of Kings. Das lag nicht am dem kühlen Bier, dass im Präsentationsraum serviert wurde, sondern schlicht am Spiel selbst - wer hätte das gedacht? Wie im Vorgänger, zielen die Entwickler auch dieses Mal auf ein nichtlineares Gameplay ab, welches verschiedene Lösungswege bieten soll. Das wollten uns die Jungs von CD Project Red auch direkt vor Ort zeigen. Wir sahen brandaktuelles Gameplay! In jenem Part musste Gerald aus einem Gefängnis ausbrechen. Wie er das macht, liegt alleine an euch. Sollt ihr, anhand der Macht des Hexers, lieber den rauen Weg wählen und alles, was in eure Quere kommt umhauen? Oder schleicht ihr euch zum Ausgang, um so wenig Chaos wie möglich anzurichten? Es liegt an euch. Das hat nämlich auch entscheidende Auswirkungen auf die restliche Mission.


The Witcher 2 sieht jetzt schon sehr gut aus.


Zu Beginn findet sich Gerald angekettet - und muss die Wachen irgendwie dazu bekommen, ihn aus der Zelle zu lassen. Auch hier habt ihr schon zwei Optionen: ihr befreit euch selbst, indem ihr die Ketten einfach zerstört und damit die Wachen in eure Zelle lockt. Oder, ihr lockt die Wachen durch euer Geschick in die Zelle. Das Ergebnis ist in diesem Fall das selbe: die zwei Herren werden in das Reich der Träume verfrachtet. Doch vorbei ist die Gefahr damit noch lange nicht. Um das Gefängnis verlassen zu können, habt ihr noch einen weiten Weg vor euch. Durch zwei Entwickler wurden uns zwei verschiedene Lösungswege gezeigt. Wählt ihr die leise Methode, schleicht ihr euch im Schutz der Schatten durch die Zellenblöcke, pustet Fackeln aus und schickt die Wachen durch leichte Schläge auf den Hinterkopf ins Land der Träume. Ein NPC hilft uns zudem, die Burg heile zu verlassen. Schnitt. Denn Gerald kann auch anders. Mit dem Schwert bewaffnet schlachtet sich der Held förmlich durch den Komplex ohne mit der Wimper zu zucken. Dabei fliegen natürlich auch Beine und Arme durch die Gegend und das Pixelblut fließt - hier wird CD Project Red definitiv entschärfen müssen.


Auch mit "großen" Feinden legt ihr euch an.


Besonders die grafische Gestaltung von The Witcher 2: Assassin of Kings wusste zu gefallen. Die Modelle sind äußerst detailliert, Texturen gestochen scharf und - was sehr wichtig ist - Ladezeiten so gut wie nicht vorhanden. Dank TSOOD-Engine soll The Witcher 2: Assassins of Kings das schönste Rollenspiel 2011 werden. Hier haben sich die Entwickler viel vorgenommen - doch unrealistisch ist der Gedanke nicht, denn der Titel sah wirklich sehr gut aus. Und bis zum Release ist es ja noch etwas hin. Auch die neuen, großen Schlachten dürften Fans gefallen. In drei großen Gefechten legt ihr euch mit Massen von Gegner an. Die Präsentation auf der gamescom endete mit solch einer Schlacht. Auf dem Schlachtfeld trafen wir nur auf Geister, die sich auflösten, sobald wir ihnen zu nahe treten konnten. Doch ein riesiger Mutant aus Schrott machte und das Leben schwer - ob Gerald den Kampf gewinnt? Das erfahren wir frühestens im ersten Quartal 2011, denn die Präsentation war leider zu Ende.

Fazit: Es lag weder am kühlen Bier, noch am tollen Presskit - sondern am Spiel. The Witcher 2: Assassins of Kings macht bereits jetzt einen sehr guten Eindruck und dürfte ein echtes Highlight für Rollenspieler werden. Wir sind uns sicher, dass CD Project Red hier alles richtig machen wird. Anfang 2011 klären wir euch dann auf, ob sich das Warten gelohnt hat.


 


Weitere Bilder findet ihr in unserer Galerie.

 

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