Trine

Der Geheimtipp des Jahres?

Seite 1: Der Geheimtipp des Jahres!

Bereits seit einiger Zeit ist Trine, eine bunte Mischung aus Jump'n'Run-, Rollen- und Puzzle-Spiel, im Playstation Network und über Steam erhältlich. Jetzt steht der Titel auch in den Regalen der hiesigen Händler - ohne Steam und für günstige 30 Euro. Im Spiel folgt ihr drei Helden durch eine sagenhafte Märchenwelt voller Gefahren. Wir zeigen auf, ob sich die Investition lohnt.

Von Dieben, Rittern und Magiern
In Trine übernehmt ihr die Kontrolle über drei unterschiedliche Charaktere: die Diebin Zoya, den Ritter Pontius und den Magier Amadeus. Das Besondere: alle sind durch den namensgebenden Trine-Stein miteinander verbunden. An euch liegt es nun, das Königreich vor den Mächten der Dunkelheit zu befreien und den König zu retten. Dazu sammelt ihr mehrere, in der Spielewelt verteilte, Artefakte ein und nutzt natürlich klug die besonderen Fähigkeiten der einzelnen Figuren.


Die drei ungleichen Helden haben allesamt unterschiedliche Fähigkeiten

Pontius, der Ritter, ist beispielsweise der Mann fürs Grobe: mit Schwert und Schild wehrt er sich gegen wahre Gegnerhorden, kann anhand seiner schweren Rüstung aber nicht schwimmen. Zoya, die Diebin, ist versiert mit dem Bogen und kann sich dank ihres Enterhakens auch über tiefe Abgründe schwingen. Last but not least wäre dann da noch Amadeus, der Zauberer. Amadeus beherrscht keine Waffen, kann dafür allerdings zaubern. So kann er durch Magie Gegenstände bewegen oder aber auch selbst welche erschaffen, um beispielsweise höher gelegene Ebenen zu erreichen.

Rette das Königreich
Im Spielverlauf besucht ihr 15 unterschiedliche Levels, die allesamt eine einzigartige Atmosphäre ausstrahlen. Zu Beginn spielt ihr beispielsweise das Zusammentreffen der drei Helden in der königlichen Schatzkammer nach. Selbst hier weiß das Leveldesign schon in allen Zügen zu gefallen: der Mond erhellt die dunklen Gänge des Schlosses, Feuer flackert in den Gängen und in der Schatzkammer erhellt ein gelblicher Schein die Dunkelheit: Gold und andere Schätze in allen Variationen glänzen um die Wette.


Das Leveldesign muss sich vor Genregrößen nicht verstecken

Im Verlauf des Abenteuers besucht ihr noch andere Levels, beispielsweise die gläserne Höhle, den Drachenfriedhof oder die Ruinen der Halbtoten. Auch hier halten die Entwickler von Frozenbyte das hohe Niveau aufrecht. Egal ob verzauberte Wälder, riesige Pilze, seltsame Maschinen, kleine Bäche - die einzelnen Levels wurden mit einer unglaublichen Liebe zum Detail gestaltet. Daumen hoch!

Artefaktsuche
Während der Reise durch die märchenhafte Spielewelt suche unsere Helden vor allen Dingen eins, um die Welt zu retten: Artefakte. Da ihr solche Artefakte allerdings nur äußerst selten findet, gibt es natürlich allerhand Items die in der Welt verteilt sind, um euren Sammeldrang zu befriedigen. Natürlich könnt ihr die Items nur durch geschickte Vorgehensweise erreichen, die allerdings nie für Frust sorgen. Zudem könnt ihr die Charaktere immer weiter aufleveln. So kann der Magier zu Beginn nur eine Kiste herbei zaubern, mit zunehmender Erfahrung aber bis zu vier. Während der Ritter Anfangs nur mit einem lausigen Schwert gegen die Untoten vorgeht, kann er - genügen Erfahrung vorausgesetzt - auf einen verheerenden Streithammer zurückgreifen. Gerade Sammelsüchtige sollten bei Trine somit mehr als belohnt werden. Allerdings sei erwähnt, dass manche Kisten wirklich sehr gut versteckt sind. Hier ist ein gutes Auge gefragt.



 

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